Um das Ziel digitale Barrierefreiheit zu erreichen, gibt es automatisierte Prüfungen, die mögliche Fallstricke bei der Zugänglichkeit von Hardware, Software und webbasierten Applikationen aufzeigen. In diesem Blogbeitrag berücksichtigen wir alle wesentlichen Punkte zur Gestaltung und Prüfung digitaler Barrierefreiheit. Aber was ist eigentlich „digitale Barrierefreiheit“?

Digitale Barrierefreiheit bedeutet laut Definition, dass Frauen, Männer und Kinder mit Behinderung derartige Technologie in vollem Umfang nutzen können. Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, Personen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen oder Migrant:innen sollen schliesslich gleichberechtigten Zugang zu Informationen erhalten, um uneingeschränkt und barrierefrei digitale Teilhabe an der Gesellschaft zu bekommen.

Anforderungen an barrierefreie Digitalisierung sind messbar

Erfüllt ein Webauftritt, der barrierefrei gestaltet ist, alle gesetzlichen Vorgaben? Ist die mobile Anwendung mit externen Eingabegeräten kompatibel? Lässt sich das PDF-Dokument mit dem Screenreader vorlesen?

Auch wenn die gesetzlichen Vorgaben für digitale Angebote anschaulich und öffentlich zugänglich sind, stellen sich folgende Fragen: Was muss alles für eine optimale Barrierefreiheit in der Informationstechnik beachtet und erfüllt sein und wie lässt sich die Nutzerfreundlichkeit konkret prüfen? Für verschiedene Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), wie z. B. ein Auftritt im World Wide Web, native Software, mobile Anwendungen oder PDF-Dokumente für den hindernisfreien Service, gelten spezifische Anforderungen an die Barrierefreiheit. Die gute Nachricht: Anforderungen an die EU-Richtlinie 2016/2102 bzw. Landesgesetze sind messbar und in Form von Erfolgskriterien in der EN 301 549 V3.2.1 transparent beschrieben. Je nach rechtlicher Grundlage (BGG, BITV 2.0, BFSG) gelten sie als verbindlich.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einzelne Erfolgskriterien zu überprüfen – sowohl manuell als auch durch Hilfsmittel und automatisierte Tools. Die Nutzung eines autarken Tools mag verlockend erscheinen, kann es die Prüfung digitaler Barrierefreiheit doch viel schneller als ein Mensch durchführen. Doch wie gut und ob eine Software überhaupt die Barrierefreiheit vernünftig bewerten kann, kommt immer auf die Erfolgskriterien barrierefreier Angebote an. Diese Erfolgskriterien werden in vier Prinzipien der Barrierefreiheit unterteilt:

  • Prinzip 1: Wahrnehmbar

    Informationen und Bestandteile der Benutzerschnittstelle müssen den Nutzer:innen so angeboten werden, dass sie wahrgenommen werden können.

  • Prinzip 2: Bedienbar

    Bestandteile der Benutzerschnittstelle und Navigation müssen von allen Nutzer:innen bedienbar sein.

  • Prinzip 3: Verständlich

    Informationen und Bedienung der Benutzerschnittstelle müssen von den Nutzer:innen verstanden werden.

  • Prinzip 4: Robust

    Inhalte müssen robust sein, damit sie zuverlässig von einer grossen Auswahl an Benutzeragenten einschliesslich assistierender Techniken interpretiert werden können.

Die Wahrnehmbarkeit in der digitalen Welt wird z. B. durch ausreichende Kontrastverhältnisse oder die Ermittelbarkeit von Inhalten durch einen Screenreader sichergestellt. Das kann durchaus automatisiert geprüft werden, wenn auch mit Einschränkungen. Sinnvolle Alternativtexte für Nicht-Text-Inhalte (z. B. informationstragende Grafiken) tragen dazu bei, dass Inhalte ohne Zugriff auf die visuelle Ebene korrekt wahrgenommen werden kann. Eine Software kann in einem solchen Fall lediglich das Vorhandensein von Alternativtexten prüfen, aber nicht ihre Sinnhaftigkeit für Menschen mit und ohne Behinderung.

Auch welche Inhalte mit welchen Strukturelementen ausgezeichnet werden sollen, z. B. wo ist eine Überschrift und wo ist eine Liste, kann eine Software nicht wissen, da ihr die Bedeutung der dargestellten Information vorenthalten ist. Gleiches gilt für Videos, die beispielsweise Informationen für Geflüchtete enthalten.

Valider Code als Grundvoraussetzung für die optimale Prüfung digitaler Barrierefreiheit

Ähnliche Herausforderungen gibt es auch bei der Bewertung, ob eine Benutzeroberfläche z.B. mit der Tastatur bedienbar ist. Sind Bedienelemente mit JavaScript umgesetzt, scheinen sie auf den ersten Blick auch für andere Eingabemodalitäten funktional zu sein. Aber ein div-Container erscheint nicht in der Tastaturreihenfolge, weil das kein natives Bedienelement ist. Auch für einen Screenreader bleibt ein div-Container ein div-Container unabhängig von seinem Aussehen als Button.

Die Verständlichkeit vermittelter Informationen, z. B. die Aussagekraft von Formularbeschriftungen oder Hilfestellungen, kann nur ein Mensch beurteilen. Die Robustheit wird durch einen validen Code sichergestellt – da kommt eine Software viel schneller mit guten Ergebnissen ans Ziel. Das Vorhandensein erforderlicher Attribute für Rollen, Werte und Zustände von nicht nativ umgesetzten Elementen kann die Software allerdings auch nicht bewerten.

Eine Software für automatisierte Prüfung kann nur das bewerten, was sie auch ermitteln und verarbeiten kann – Stichwort «programmatische Ermittelbarkeit». Je mehr Barrieren es gibt, desto weniger kann auch ein Programm für eine automatisierte Prüfung etwas damit anfangen. Als Ergebnis werden bestimmte Erfolgskriterien als nicht anwendbar oder gar erfüllt bewertet, nur weil die Software die Inhalte nicht erfassen oder korrekt verarbeiten konnte. Das führt zur Verzerrung von Ergebnissen, von denen weder Entwickler:innen noch Anwender:innen profitieren. Sich ausschliesslich darauf zu verlassen, würde zur Verwirrung und späteren Mehrkosten für nachträgliche Optimierung führen.

Individuelle Fälle sorgen für Diskussion bei der digitalen Barrierefreiheit

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Randfälle, wo auch unter Prüfern keine Einigung herrscht, wie der eine oder andere Fall zu bewerten wäre. Je nach Kontext können einige Auffälligkeiten rein formal die Anforderung zwar nicht erfüllen, aber für die Menschen in der Praxis keine Barriere darstellen und damit «im Wesentlichen bestanden» sein. Die Auswirkung einer solchen Beurteilung kann eine erhebliche Einsparung von Ressourcen im Projekt bedeuten. Aus diesem Grund unterscheiden sich die beiden Methoden nach ihrem Zweck.

Vereinfachte Prüfung digitaler Barrierefreiheit ist automatisiert möglich

Da automatisierte Tests nur einen kleinen Ausschnitt der Barrierefreiheits-Anforderungen prüfen und keine Konformität bestätigen können, sind sie als Ergänzung zu eingehenden Prüfungen vorgesehen. Sie eignen sich schon heute gut, um einen ersten Eindruck über den Stand der Barrierefreiheit zu gewinnen und erste Hinweise zum Optimierungsbedarf zu bekommen.

Feststellen lässt sich allerdings nur, ob bestimmte prüfbare Barrieren vorhanden sind. Mit der vereinfachten Prüfung ist die Durchführung von automatisierten Prüfungen einer angemessenen Anzahl von Seiten/Bereichen gemeint. Diese Anzahl muss im Verhältnis zur jeweiligen Grösse und Komplexität des Prüfgegenstands (Website, App oder PDF) stehen. Die vereinfachte Prüfung konzentriert sich hierbei vor allem auf die Feststellung der Nicht-Konformität. Eine Studie von Burkard, Zimmermann und Schwarzer (2021) zeigt, dass mit verschiedenen getesteten automatisierten Prüftools nur 15 bis 40% aller bestehenden Barrierefreiheitsprobleme gefunden werden konnten. Es wurden im Schnitt ca. zwei Drittel aller notwendigen Prüfschritte gar nicht geprüft. Deshalb ist hier die Initiative manueller Prüfer:innen gefragt.

Software zur automatisierten Prüfung digitaler Barrierefreiheit

  • Web-Inhalte: Mithilfe von kostenpflichtiger Software wie z.B. axe Monitor, ARC-Monitoring, Pope Tech können ganze Websites oder auch nur eine Auswahl von Webseiten einer Website in Echtzeit nach WCAG 2.1 geprüft werden. Es handelt sich bei den genannten Anbietern um Onlinedienste. Es gibt auch kostenlose Onlinedienste wie z.B. Wave, diese können jedoch immer nur eine Webseite automatisiert prüfen.
  • Mobile Prüf-Tools: Evinced ist eine kostenlose Software, die es ermöglicht, Apps auf Barrierefreiheit zu untersuchen. Hierzu kann die Software in das automatisierte Testing im Entwicklungsprozess direkt integriert wird. Es können während der Erstellung aber auch einzelne Screens und Flows von der Software geprüft werden. Evinced funktioniert sowohl für iOS als auch Android Apps.
  • PDF-Dokumente: Mit Hilfe der kostenlosen Software PDF Acceccibility Checker (PAC) 3 können PDF-Dokumente nach PDF/UA und WCAG getestet werden.

Studie: Mobil mit Barrieren – Apps auf dem Prüfstand

Erfahren Sie mehr über die grössten Stolpersteine, die Menschen mit einer Sehbehinderung bei der Nutzung verschiedener Apps überwinden müssen und worauf bei der App-Entwicklung besonders Wert gelegt werden sollte.
Digitale Barrierefreiheit, blinder Mann mit Smartphone

Download der Studie „Mobil mit Barrieren – Apps auf dem Prüfstand“

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Auswertung von automatisierter Prüfung erfordert viel Fachwissen

Wenn auch eine automatisierte elektronische Prüfung oft selbstständig durchgeführt werden kann, ist die Bewertung und korrekte Interpretation der Ergebnisse und Fakten auf fungierendes Fachwissen angewiesen. Ein Experte für Barrierefreiheit kann eine solche vereinfachte Prüfung bzw. einen Quick-Check begleiten, Regeln zur Optimierung aufstellen und die Prüfergebnisse anschliessend durch «Übersetzung» in eine für die Entscheidungsträger verständliche Sprache verwertbar machen. Viele Informationen zur Barrierefreiheit werden so erst für kommerzielle oder gemeinnützige Projekte nutzbar.

Eingehende Prüfung digitaler Barrierefreiheit erfolgt manuell und Tool-unterstützt

Wie bereits erwähnt, ist es für eine aussagekräftige Bewertung der Barrierefreiheit (barrierefreies Internet, App oder PDF) notwendig, die Prüfung grösstenteils manuell durch einen Experten durchführen zu lassen. Das Verhältnis der Anforderungen an einer Prüfung liegt etwa bei 90 % Personal und 10 % durch unterstützende Prüftools. Der Umfang der zu prüfenden Seiten für eine eingehenden Prüfung wird anhand der Grösse und Komplexität des Prüfgegenstands ermittelt.

Bei einer eingehenden Prüfung digitaler Barrierefreiheit kommen ebenfalls automatisierte Tools zum Einsatz, z.B. kann die Validität einer Website automatisiert (durch den W3C-Validator) geprüft werden oder die Kontraste mit einem entsprechenden Prüfwerkzeug gemessen werden. Auch zahlreiche Browser-Erweiterungen können den Prüfer bei der Bewertung unterstützen. Mit ihrer Hilfe kann er sich z. B. eine Überschriftenstruktur übersichtlich anzeigen lassen. So können mithilfe seiner Expertise und der Hilfe von unterstützenden Technologien Probleme identifiziert werden, die eine automatisierte Prüfungen nicht erkennen können.

Geeignete Prüfverfahren für den barrierefreien Zugang

Auch hier kommen je nach Prüfgegenstand geeignete Prüfverfahren zum Einsatz:

  • BIK BITV-Test (Web): Ein Prüfverfahren für entwicklungsbegleitende oder abschliessende BITV-Zertifizierung von Webauftritten und -Anwendungen.
  • BITV-Prüfung (Web): Ein Prüfverfahren von adesso mobile solutions für umfassende Bewertung der BITV-Konformität von Webauftritten und -Softwaresystemen auf Desktop- und Mobilgeräten inkl. Erarbeitung geeigneter Handlungsempfehlungen in Form von Optimierungskonzepten. Praxisorientiertes Testen mit assistierenden Technologien (verschiedene Screenreader) und Nutzenden möglich.
  • BITV-Prüfung (App): Ein Prüfverfahren für umfassende Bewertung der BITV-Konformität mobiler Applikationen (Android, iOS) inkl. Erarbeitung geeigneter Handlungsempfehlungen in Form von Optimierungskonzepten. Praxisorientiertes Testen durch Experten von adesso mobile solutions mit assistierenden Technologien (verschiedene Screenreader) und Nutzenden möglich.
  • BITV-Prüfung (PDF): Ein Prüfverfahren für umfassende Bewertung der BITV-Konformität von PDF-Dokumenten. Fachleute von adesso mobile solutions erarbeiten dabei geeignete Handlungsempfehlungen in Form von Optimierungskonzepten. Praxisorientiertes Testen mit assistierenden Technologien (verschiedene Screenreader) und Nutzenden.

Für einen ersten Durchstich oder regelmässige Überwachung bietet sich optimal auch ein weiteres Paket an:

  • BITV-Kurztest von adesso mobile solutions (Web, App, PDF): Ein teils automatisiertes und auf 12 sogenannten K.o.-Kriterien der digitalen Barrierefreiheit basierendes Prüfverfahren zur Feststellung von BITV-Mängeln auf allen drei gängigen IKTs.

Weitere Aspekte zur Optimierung der digitalen Barrierefreiheit von Online-Shops & Co.

Die Bewertung und Interpretation der Prüfergebnisse von digitalen Anwendungen hängen oft vom jeweiligen Kontext ab. Diesen kann nur ein erfahrener Spezialist kompetent beurteilen. Anschliessend werden die erforderlichen Optimierungsmassnahmen erarbeitet. Beim Thema Barrierefreiheit gibt es immer mehrere Wege zur Lösung. Welcher davon optimal ist, hängt wiederum von vielen Faktoren und Begebenheiten im Projekt ab. Nicht nur der SOLL-Zustand wird beschrieben, sondern es entsteht eine konkrete Handlungsempfehlung für die Umsetzung, z. B. welche Attribute mit welchen Werten oder gar Prozessschritte hinzugefügt werden sollen.

So fliesst eine Vielzahl von Optimierungsmassnahmen in den Entwicklungsprozess ein, deren Umsetzung nicht gegen andere Erfolgskriterien verstossen darf. Dabei schliesst sich der Kreis wieder, wenn die Prüfung digitaler Barrierefreiheit ein fester Bestandteil der Qualitätssicherung ist: automatisiert und manuell.

  • 1
    Ergebnisse interpretieren

    Auswirkung erkannter Abweichungen von Erfolgskriterien analysieren und auf ihre Bedeutsamkeit für Barrierefreiheit klassifizieren.

  • 2
    Massnahmen ableiten

    Massgeschneiderte Konzepte mit Handlungsempfehlungen und Beispielen zur Behebung von Barriereren und Hindernissen erarbeiten

  • 3
    Umsetzung unterstützen

    Beratung mit Fachwissen zu digitaler Barrierefreiheit aus akademischer und praktischer Sicht sowie zu verschiedenen assistierenden Technologien.

  • 4
    Qualität sicherstellen

    Fortlaufendes Informieren über neue Techniken, Best Practice und Neuerungen in Bezug auf Standards und gesetzliche Vorgaben.

Fazit: Prüfungen erhöhen Qualität und senken Hürden

Automatisierte Prüfungen können auf einige formale Probleme im Blick auf die Barrierefreiheit hinweisen, während der Bestandsaufnahme unterstützen oder ein Teil der Qualitätssicherungsmassnahmen sein. Allerdings lässt sich dadurch keine Konformität nach Barrierefreier-Informationstechnik-Verordnung (BITV) 2.0 oder Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 bestätigen.

Dafür ist eine manuelle Prüfung digitaler Barrierefreiheit durch qualifizierte Prüfer:innen unabdingbar, weil die Bewertung vieler Erfolgskriterien der Barrierefreiheit auf das menschliche Urteilsvermögen angewiesen ist. Eine ausgewogene Mischung aus beiden Methoden lässt ihre Vorteile kombinieren und die Nachteile ausgleichen, um aussagekräftige Ergebnisse mit einem akzeptablen Aufwand zu ermöglichen. Wie das in einem agilen Entwicklungsprozess aussieht, können Sie schon bald in einem weiteren Beitrag aus der Reihe «Digitale Barrierefreiheit» in unserem Online-Angebot nachlesen.

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